Die alljährliche Herausforderung für Körper und Teamgeist fand diesmal am 19. Juli statt. Wieder war der Austragungsort dieses ultimativen Ausdauerevents das beschauliche Illmensee im Hinterland des Bodensees. Wie jedes Jahr nahmen unsere Teilnehmer, Betreuer und Fans bereits am Freitagnachmittag Quartier in der Scheune des Biobauernhofs von „Onkel Johann“, wo am Abend nach dem Wettkampf auch kräftig gefeiert wurde.
Nach der Veranstaltung haben wir die Teilnehmer aus unserem Light-Team „Leistungsstark“ nach Ihren Eindrücken und Empfindungen befragt. Ihre Statements finden Sie hier:
Thomas - Teambetreuer
Auch wenn man kein aktiver Teilnehmer ist, ist der Highlander echt cool. Es ist zwar ein langer Tag, wenn man über alle Disziplinen hinweg präsent sein will, aber immer noch weniger anstrengend als mitmachen ;-). Das Zusammensein mit den Kollegen in einer gemütlichen, familiären Atmosphäre hat mir am besten gefallen. Das ist einzigartig, und ich hoffe sehr, dass wir uns das noch lange erhalten können.
Madlen - 2 km Schwimmen
Das war total anstrengend. Kein Vergleich zu den Trainingssituationen im Schwimmbad. Insbesondere den Start hatte ich so nicht erwartet. Das war ja Krieg, überall nur wild um sich schlagende Arme und Beine. Ich war froh, dass ich nichts abbekommen habe. Meine große Sorge im Vorfeld war das Wasser selbst. Aber zum Glück war der See sehr sauber und hatte mit 20C eine optimale Temperatur. Am schlimmsten waren für mich die zweiten 500m, doch als die geschafft waren, hätte ich noch ewig weiter schwimmen können. Den Jubel am Ufer hab ich voll mitbekommen und das hat mich zusätzlich motiviert. Es war eine Atmosphäre wie bei einem „echten“ Wettkampf und ich war total überrascht über meine letztendlich doch passable Zeit. Der Highlander mit dem ganzen Drum und Dran wie der Übernachtung auf dem Bauernhof war für mich, neben der sportlichen Herausforderung, ein tolles Teamerlebnis.
Michael - 13 km Inline
Am Highlander teilzunehmen hat mir vor allem deshalb Spaß gemacht, da aufgrund der nicht stattfindenden offiziellen Zeitmessung jeder seine individuelle Herausforderung selbst definieren kann. Durch die allgegenwärtige positive und motivierte Stimmung wird man, ohne es wirklich zu wollen, verleitet, dennoch seine Grenzen auszutesten. Und durch das allabendliche get-together aller Kollegen wurde vermieden, dass die Veranstaltung an Spaß verliert.
Elke - 60 km Rennrad
Alle Jahre wieder ist der Highlander einer der Höhepunkte in unserem Firmenkalender Das Engagement jedes Einzelnen und der Zusammenhalt des ganzen Teams freut mich jedes Jahr aufs Neue. In diesem Jahr hatte ich mich für die Rennradstrecke gemeldet. Da ich mich eher über Alternativsportarten wie Tennis, Mountainbike oder Laufen vorbereitet hatte, war ich mir nicht ganz sicher, wie es über die 60 km laufen würde. Aber, es lief wirklich gut, Auch die Berge hoch. Am Schluss war ich sogar schneller als die Zeit, die ich mir vorgenommen hatte. Der besondere sportliche Reiz der Veranstaltung liegt für mich darin sich in verschiedenen Disziplinen zu versuchen. Nach Mountainbiking vor zwei Jahren, skaten bei der 2007er Veranstaltung und Rennradfahren diesmal plane ich im nächsten Jahr zu schwimmen. Oder ich starte als Teil eines Zweierteams. Mal sehen.
Sven - 22 km Mountainbike
Eins wurde mir auf dem Bike-Kurs mal wieder klar. Vorbereitung ist wichtig. Ohne Vorbereitung wäre es eine noch größere Quälerei gewesen. Die Mountainbike Strecke in Illmensee beginnt schon sehr selektiv. Der erste Anstieg gleich nach dem Start nimmt dir sofort die Luft und auch sonst hat die Strecke einige Überraschungen parat. Gut, dass sich während des Rennes kleine Gruppen von Fahrern auf der Strecke zusammentun. Man hilft sich gegenseitig und feuert sich an. Aber natürlich macht auch die Wettkampfsituation mit den anderen abilex-Teams Spaß und sorgt für zusätzliche Motivation. Der krönende Abschluss der Veranstaltung war für mich auch in diesem Jahr wieder die abendliche Grillfete mit den Kollegen vor der Scheune.
Marc - 10 km Laufen
Vor dem Start war ich ganz schön nervös, weil ich noch nie im Rahmen eines Wettbewerbs gelaufen bin. Nach der langen Vorbereitung, mit der ich schon im Januar begonnen hatte, bin ich mit einem gewissen Ehrgeiz für das Team und mich selbst gut abzuschneiden auf die Strecke gegangen. Auf den ersten Metern hatte ich schon ein komisches Gefühl, wahrscheinlich von der Nervosität. Etwas seltsam mag meine Tagesvorbereitung anmuten. Zusammen mit meinen Kollegen Wolfgang und Pascal habe ich vor dem Wettkampf die tolle Natur rund um den Bauernhof erkundet. Am Ende wurde daraus eine Wanderung über mehrere Kilometer. Den meisten Spaß hat mir der gemeinsame Zieldurchlauf mit den Kollegen gebracht, und das Bier hinterher hat auch verdammt gut geschmeckt.
Training, Routine und Teamgeist haben sich ausgezahlt. Alle vier abilex Highlander-Teams die 2008 am Start waren, haben sich im Vergleich zum Vorjahr enorm verbessert. Auf der Light-Distanz um ca. 30 Minuten und auf der Classic-Strecke (3/26/120/44/20) sogar um eine Stunde. Auf ein Neues 2009.