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Digitale Business Transformation – Agil in die digitale Zukunft

Wie kann ich Produktions-, Dienstleistungs- und Serviceprozesse permanent optimieren, um dem Wandel der Digitalisierung zu begegnen? Wie muss mein Unternehmen aufgestellt sein, um sich gegen den Wettbewerb durchzusetzen? Agile Organisations- und Führungsinstrumente ebnen den Weg für die Digital Business Transformation.

Die nächste Welle der digitalen Transformation wird nochmals massiv unseren Alltag verändern sowie neue Märkte und neue Spielregeln schaffen. Dem permanenten Wandel können Unternehmen nur begegnen, indem sie agil arbeiten.

Vernetzte Alltagsgegenstände, die untereinander ihre Aufgaben besprechen; autonome Maschinen, die ohne langwierige Programmierarbeit komplexe Aufgaben übernehmen; Datenbrillen, die Augmented-Reality-Anwendungen für den Massenmarkt erschließen – die überall verfügbare Computerleistung wird unser Leben nochmals deutlich verändern. Neue Technologien werden weiter zusammenwachsen und sich wechselseitig verstärken. Das Internet wird mit unserer Umwelt zur Connected Reality verschmelzen. In dieser findet nicht mehr der Mensch die Information, sondern die Information den Menschen.

Im Business werden neue Märkte und neue Spielregeln geschaffen. Denn die Digitalisierung bedeutet einen immensen Beschleunigungs- und Kostendruck. Startups etwa können mit einer einzigen cleveren Idee ganze Branchen revoltieren.

Unternehmen müssen daher ihre Produktions-, Dienstleistungs- und Serviceprozesse permanent optimieren. Sie müssen immer flexibler und innovationsfähiger sein – und sich daher massiv verändern. Kurz: Sie müssen sich einer Digital Business Transformation unterziehen.

Die digitale Business Transformation hat eben erst begonnen

Diese wird zwangsläufig in mehreren Phasen stattfinden. Unserer Erfahrung nach befinden sich die meisten Unternehmen noch in der Startphase. Denn noch sind viele Unternehmen so organisiert, dass die einzelnen Fachbereiche wie ein Profitcenter agieren. Sie haben eigene Managements und Budgets und agieren relativ autonom. Der internen Vernetzung wird bislang nur wenig Beachtung geschenkt.

Mit dieser Struktur können Unternehmen den digitalen Wandel nicht meistern. Die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit muss ausgebaut und Bereichsdenken abgebaut werden. Notwendig sind daher tiefgreifende Änderungen in den Führungs- und Organisationsstrukturen.

Agiles Arbeiten ist schneller und intelligenter

Dieser Wandel muss offen in seiner Grundkonzeption gestaltet werden. Nur so können Unternehmen zukünftige Entwicklungen schnell genug antizipieren sowie immer wieder operative Korrekturen an der Strategie vornehmen.

Agiles Projektmanagement ist die Alternative zu den eher starren Ansätzen der Prozesssteuerung – und die Antwort auf schnelle Veränderungen. Viele junge Unternehmen machen es vor. Agile Methoden wie SCRUM und Design Thinking haben hier ihre Wurzeln. Hier wurden sie entwickelt und umgesetzt, um möglichst schnell Innovationen auf den Markt zu bringen.

Mit den agilen Methoden lassen sich die Zugehörigkeiten und Zuständigkeiten deutlich flexibilisieren und damit aktuellen Projekten oder Marktanforderungen anpassen. Mitarbeiter werden agil in unterschiedlichen Themen und Teams eingesetzt, fachliche und disziplinarische Führung werden noch stärker als bisher getrennt. All das sorgt nicht nur für mehr Geschwindigkeit, sondern bindet zudem die Beteiligten mit ein und trägt so zu richtigen Entscheidungen bei.

Seit 15 Jahren zukunftsfähig

Die Vorteile, die agile Methoden aus unserer Sicht so interessant machen:

  • Ein agiles Projektteam fokussiert sich auf den Kundennutzen, und nicht auf die Spezifikation.
  • Während häufiger Iterationen lassen sich erste Idee immer genauer eingrenzen und daraufhin analysieren, ob mit dem eingeschlagenen Weg das geplante Ziel erreicht wird. Dass sich Anforderungen ändern, gilt im Projektteam als Normalität.
  • Die Vorgehensweise ist darauf angelegt, dass sich die Entwicklung beständig selbst verbessert. Deswegen findet am Ende jeder Iteration eine Retrospektive statt, bei der das Projektteam nicht nur das Produkt, sondern den Prozess selbst analysiert und Verbesserungspotenziale identifiziert.

Die Werte der agilen Software-Entwicklung wurden 2001 im Agilen Manifest formuliert:

  • Individuen und Interaktionen schätzen wir mehr als Prozesse und Werkzeuge.
  • Funktionsfähige Produkte schätzen wir mehr als ausgedehnte Dokumentationen.
  • Die Zusammenarbeit mit dem Kunden schätzen wir mehr als Vertragsverhandlung.
  • Das Reagieren auf Veränderung schätzen wir mehr als das Befolgen eines Plans.

Diese 15 Jahre alten Thesen lesen sich nach wie vor äußerst zukunftsfähig – nicht nur für die Entwicklung von Software, sondern für die Steuerung von Unternehmen.

Agile Methoden bieten sich an, um mit der Digitalisierung Schritt zu halten und die digitale Transformation umzusetzen. Damit lässt sich das Konkurrenzdenken der Fachbereiche aufbrechen und vernetztes Handeln fördern und somit die digitale Transformation meistern.

2018-05-22T11:28:55+00:00 Digitale Transformation|